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DAbeKom – Datenbank zur Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge

Für beruflich Qualifizierte, die an einer Hochschule studieren möchten, bestehen heute zahlreiche Angebote, sich die in der beruflichen Aus‐, Fort‐ und Weiterbildung erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen anrechnen zu lassen.

Im Rahmen der Initiative „ANKOM – Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge“. entwickelten und erprobten 11 Pilotprojekte verschiedene Verfahren zur Anrechnung der erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge.

Mit diesen Projekten sollte letztlich eine Gleichwertigkeit zu Lernleistungen in fachlich relevanten Bachelor‐ und Masterstudiengängen belegt werden. In der Folgezeit haben zahlreiche lokale oder regionale Projektverbünde aus Hochschulen und Trägern der beruflichen Bildung in weiteren Kooperationen eigene Anrechnungsverfahren entwickelt. Jedoch erfolgte die Information darüber häufig auch nur regional in den beteiligten Einrichtungen, auch wenn die untersuchten Abschlüsse landes‐ oder sogar bundesweit einheitlich geordnet sind.

Der Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit der Fachhochschule Bielefeld hat nun zur Verbesserung der Transparenz des Angebots und zur Verkürzung der Informationsbeschaffung die zentrale Informationsplattform DAbeKom entwickelt (www.dabekom.de). Sie wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein‐Westfalen und liefert einen umfassenden Überblick über die an deutschen Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet anrechenbaren Kompetenzen aus der beruflichen Aus‐, Fort‐ und Weiterbildung. Somit können sich die Absolventen/‐innen der beruflichen Bildung in kurzer Zeit einen Überblick darüber verschaffen, ob und wenn ja an welcher Hochschule und in welchem speziellen Studiengang Leistungen aus der von ihnen absolvierten Aus‐, Fort‐ und Weiterbildung angerechnet werden können.

Neben dieser Datenbankfunktion enthält die Plattform noch weitere Bereiche mit Hinweisen z. B. zu den rechtlichen Grundlagen in den einzelnen Bundesländern, Literaturhinweise, Termine und Veranstaltungen zur Anrechnung. Darüber hinaus gibt es Informationen zu geförderten Initiativen und Projekten.

Bei Fragen und Anregungen zu DAbeKom können Sie sich an Herrn Dipl.‐Kfm. (FH) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden, der das Projekt als operativer Ansprechpartner betreut.

Qualitätsanalyse NRW attestiert zahlreiche Bestbeurteilungen für das Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg

Im Rahmen der Qualitätsanalyse der nordrhein-westfälischen Schulen wurde unser Berufskolleg von einem vierköpfigen Qualitätsteam der Bezirksregierung Arnsberg unter der Leitung von LRSD Kadenbach bewertet.

Im Zeitraum vom 12. bis 14. November 2018 führte das Team 80 Unterrichtsbesuche in verschiedenen Bildungsgängen durch. Darüber hinaus wurden Interviews mit Lernenden, Eltern, externen Kooperationspartnern, städtischen Angestellten und Schulverwaltungsassistenz, Schulsozialarbeiterinnen, Lehrenden, erweiterter Schulleitung und Schulleitung  über die schulische Arbeit, die Schulentwicklungsprozesse und das Schulleben geführt. Eine umfassende Dokumentenanalyse und ein Schulrundgang vervollständigten das Analyseverfahren. Die Qualitätsprüfung ergab ein hervorragendes Resultat, das unser langjähriges schulisches Wirken bestätigt.

In den untersuchten Inhaltsbereichen, des sich am Referenzrahmen für Schulqualität orientierenden NRW-Qualitätstableaus, ergab die Qualitätsprüfung eine äußerst gute Bilanz. Gleich in zahlreichen essentiellen Bereichen wurden wir mit der Beurteilung „exzellent, die Ausführungen sind beispielhaft und können als Vorbild für andere genutzt werden“ ausgezeichnet (++). Bei allen anderen Qualitätskriterien entspricht die Bewertungsstufe den Erwartungen (+).

Die besonderen Stärken des Gisbert-von-Romberg-Berufskollegs zeigt folgende Übersicht:

Wir freuen uns sehr über die Zustimmung für unsere Arbeit und werden auch in der Zukunft nicht nachlassen, unseren Lernenden bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen, um ihnen die erforderliche Selbst- und Informationskompetenz zu vermitteln, die lebensbegleitendes Lernen im Privat- und Berufsleben erfolgreich werden lässt.

Schulleiter Klaus Krutmann spricht Worte des Dankes ans Kollegium vor der Rückmeldung zur Qualitätsanalyse.

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In bester Stimmung nahm das Schulleitungsteam die Gratulationen des Qualitätsteams und der schulfachlichen Aufsicht entgegen.

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von links: Stefan Kadenbach (Qualitätsprüfer Berufskolleg), Ludger Dieckmann (schulfachlicher Dezernent), Torben Holzhauer (stellv. Schulleiter), Marion Trübiger (Qualitätsprüferin), Katrin Meyer (Qualitätsprüferin), Klaus Krutmann (Schulleiter)

90-Minuten gegen Rechts - Die Fächkräfte im Gastgewerbe nehmen an einen Workshop gegen Rechtsextremismus teil

Am 08.02.2019 fand in der Unterstufe des Ausbildungsberufes zur Fachkraft im Gastgewerbe (aGF18) ein informativer und umfangreicher Workshop zum Thema "90 Minuten gegen Rechts" statt.

Das Interesse für diese Thematik haben die Schülerinnen und Schüler im Politikunterricht geäußert. Insbesondere die Verbreitung der rechtsorientierten Gesinnung in Dortmund wurde dabei angesprochen. Mit Unterstützung der Schulsozialarbeiterin Frau Uysal-Okumus und zwei ehrenamtlich tätigen Teamenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Dortmund-Hellweg wurde auch dieses Thema im Rahmen des 180-minütigen Seminars intensiv behandelt. So lernten die Auszubildenden in den Modulen mit den Schwerpunkten „Das Versteckspiel - Lifestyle, Symbole und Codes der extremen Rechten“ sowie „Rechte Szene in Dortmund“  rechtsextremistische Symbole sowie Codes kennen, erörterten weitere Erkennungsmerkmale und setzten sich zudem mit der rechtsextremistischen Szene in Dortmund auseinander.

Foto Workshop 90 Min gegen Rechts

Die Diskussionen und Erfahrungsberichte regten die Teilnehmenden dazu an, in Zukunft mit offenen Augen durch „ihre“ Stadt zu gehen. Zudem wurde in einem Abschlussgespräch darüber beraten, wie eine Ausbreitung von rechtsextremistischer Mentalität verhindert werden kann und wie die Schülerinnen und Schüler auf rechtsextremistische Konfrontationen reagieren können.

Nikolaus-Verkauf für das Gast-Haus e.V.

Die Schülervertretung des Gisbert-von-Romberg-Berufskollegs hat sich entschlossen, die Maxime „Nicht nur NEHMEN, sondern auch GEBEN“ als Leitbild zu adaptieren und fest ins Jahresprogramm aufzunehmen.

Gasthaus 1In Zusammenarbeit zwischen der Mittel- und Oberstufe der Hauswirtschafterinnen/ Hauswirtschafter und der Schülervertretung gab es bereits eine Spendenaktion zugunsten des Gast-Hauses e.V., bei der Konfitüre am Berufskollegtag (Informationstag über das gesamte Bildungsangebot) im November 2018 verkauft wurde, und die Käuferinnen und Käufer die Möglichkeit hatten, ein weiteres Glas für einen guten Zweck zu erwerben. Diese Aktion brachte ca. 30 Konfitürengläser als Spende zusammen, die wir dem Gast-Haus e.V. überreichten. Das Gast-Haus e.V. auf der Rheinischen Straße in Dortmund ist eine Initiative, die für Wohnungslose gastlichen Raum, Duschmöglichkeiten, ein Frühstück sowie einen Nachmittagssnack anbietet und fortlaufend Materialspenden, wie z.B. gut erhaltene Kleidung, Duschgel, Kaffee, Tee und Konfitüre benötigt. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, verschiedene Aktionen im Schuljahr durchzuführen, um verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten zu initiieren.

Im Dezember haben wir uns die Nikolaus-Aktion ausgesucht und alle Einnahmen (ca. 100 Euro), die wir im Rahmen unseres Nikolaus-Verkaufes eingenommen haben, für einen Einkauf genutzt. Am 19.12.2018 wurde der Ort unserer SV-Sitzung demnach in die Dortmunder Innenstadt verlegt und es wurde arbeitsteilig eingekauft: Socken, Boxershorts, Rasierschaum, Duschgel und Shampoo fanden somit ihren Weg in die Einkaufskörbe. Außerdem boten Frau Hierl und Frau Rieboldt an, mit verschiedenen Klassen (u.a. Hauswirtschafter/-innen, Kinderpfleger/-innen und Schülerinnen und Schüler aus der Ausbildungsvorbereitung) Plätzchen zu backen. Diese wurden liebevoll in Tütchen verpackt und bereitgestellt. Voll bepackt mit den Einkäufen, den Spenden aus dem umgekehrten Adventskalender und den Plätzchen besuchten wir das Gast-Haus e.V. und überreichten unsere „Geschenke“.

Gasthaus 2

Im Bild sehen Sie (v.l.n.r.): Svea Schleiken (Spendenbüro/Verwaltung des Gast-Hauses e.V.), Hanna Krimpmann (Schülersprecherin), Ana Cengic (SV-Lehrerin), Jann-Eric Jürjens (Schülersprecher), Hicran Demirci (SV-Lehrerin), Herr Ozan Kubat (stellv. Geschäftsführer und Einrichtungsleiter des Gast-Hauses e.V.)

Deutsch lernen mit allen Sinnen – Liechtenstein Languages (LieLa) in den Internationalen Förderklassen

Mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 besuchten zwei Kolleginnen unserer Schule eine einwöchige Fortbildung zum neuartigen Sprachlernprogramm „LieLa“, um dieses für die Schülerinnen und Schüler unserer Internationalen Förderklassen nutzen zu können. Seitdem wurde „LieLa“ als Pilotprojekt in zwei Internationalen Förderklassen durchgeführt.

Das Konzept beruht darauf, eine neue Sprache mit allen Sinnen zu erfahren, besonders der auditive sowie der habtische Sinn werden angesprochen. Der Aufbau der einzelnen Einheiten ist darauf ausgelegt, sowohl die rechte als auch die linke Hirnhälfte anzusprechen, was dazu führt, dass Worte und Satzstrukturen besser und schneller verinnerlicht werden. Bei „LieLa“ arbeiten Lernende mit Rollenspielen, Bildkarten, Musik und Gesang, es wird zudem gemalt und gestaltet – und dabei viel gelacht.

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Die deutsche Sprache wird so für alle aktiv erfahrbar und mit allen Sinnen erlebt. Binnen weniger Wochen können Sprachanfänger einen Wortschatz von rund 600 Worten aufbauen. Inhaltlich geht es um Alltägliches: Farben und Einrichtungsgegenstände werden ebenso thematisiert wie Gänge zum Amt oder die Orientierung in der Stadt. Für Lehrende wie Lernende ist „LieLa“ eine ganz neue Erfahrung, da von beiden Seiten Körpereinsatz erwartet wird: Sitzen und Schreiben gibt es bei „LieLa“ wenig, die Abwechslung der Methoden bringt hier den Erfolg.

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Das Feedback der Schülerinnen und Schüler ist durchweg positiv. „LieLa“ hat allen Spaß gemacht und durch neue Lernmethoden zahlreiche Anreize gegeben, wie man Sprache „mal anders“ erleben und erlernen kann. 

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