Berufliches Gymnasium - Freizeitsportleiter/in Profil
Freizeitsportleiterin / Freizeitsportleiter
und Allgemeine Hochschulreife
Bildungsgang, der berufliche Kenntnisse vermittelt und zum Abitur führt
Ziel
In der Verbindung von allgemeiner und beruflicher Bildung gelangen die Schülerinnen und Schüler zum Abitur.
Voraussetzung
Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (Qualifikationsvermerk).
Besonderheiten
- Schülerinnen und Schüler, die die volle Fachhochschulreife der zweijährigen Höheren Berufsfachschule am Berufskolleg erworben haben, können unter Beibehaltung des fachlichen Schwerpunkts unmittelbar in die Qualifikationsphase 1 des Abitur-Bildungsgangs aufgenommen werden. Sie müssen Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache (mindestens im Umfang des Unterrichts der Einführungsphase) nachweisen.
- Wer den Bildungsgang nach der Einführungsphase oder Qualifikationsphase 1 verlässt, kann den schulischen Teil der Fachhochschulreife zuerkannt bekommen.
Abschluss
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur) und erweiterte berufliche Kenntnisse
Anschlussmöglichkeiten
- Studium an allen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen
- Berufsausbildung
Berufliches Gymnasium - Freizeitsportleiter/in Struktur
Der Bildungsgang, der sich in eine einjährige Einführungsphase (E im Jahrgang 11) sowie eine zweijährige Qualifikationsphase (Q1 und Q2 in den Jahrgängen 12 und 13) gliedert, führt zur Allgemeinen Hochschulreife in Verbindung mit beruflichen Kenntnissen.
Unterricht
Der Unterricht ist in Grund- und Leistungskurse gegliedert. Die Fächer sind nach Aufgabenfeldern geordnet:
- sprachlich-literarisch-künstlerisch,
- gesellschaftswissenschaftlich,
- mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch
- sowie Religionslehre und Sport.
Der Unterricht findet im Klassenverband statt. Im berufsbezogenen Lernbereich werden die Fächer Sport und Biologie sowie Erziehungswissenschaften, Didaktik/Methodik, Mathematik, Englisch und die zweite Fremdsprache (Spanisch) unterrichtet. Berufsübergreifende Fächer sind Deutsch, Religionslehre und Gesellschaftslehre mit Geschichte. Der Differenzierungsbereich bietet ein zusätzliches Unterrichtsangebot. Das Fach Sport ist das Profil bildende Leistungskursfach; als weiteres Lesitungsfach ist das Fach Biologie festgelegt. Eine Wahlmöglichkeit ist nicht gegeben.
Stundentafel und Wochenstunden
| Jahrgangsstufe Berufsbezogener Lernbereich Sport (LK) Biologie (LK) Erziehungswissenschaften Didaktik und Methodik Englisch Mathematik 2. Fremdsprache Berufsübergreifender Lernbereich Deutsch Gesellschaftslehre mit Geschichte Religion Differenzierungsbereich Wochenstunden gesamt |
E 5 3 3 3 3 3 3 3 2 2 2 32 |
Q1 5 5 3 3 3 3 3 3 2 2 2 34 |
Q2 5 5 3 3 3 3 3 3 2 2 2 34 |
Die Fächer weisen neben einer allgemeinbildenden Ausrichtung einen hohen Praxisbezug auf. Kennzeichnend für den Bildungsgang ist das handlungs-/ praxisorientierte Lernen und Arbeiten in den Schwerpunktfächern Biologie und Sport, das ergänzt wird durch Erziehungswissenschaften und weitere spezielle Kurse im sportpädagogischen Bereich. Der Unterricht wird begleitet von einem schulisch gelenkten Praktikum. Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung allgemeinbildender und berufsqualifizierender Kenntnisse und Fertigkeiten mit einer besonderen Betonung der Kompetenzentwicklung im motorischen, kognitiven und sozialen Bereich.
Praktika
Durch die praktische Ausbildung sollen Sie aus der Rolle des aktiven Sportlers in die des künftigen Sportleiters geführt werden. Die erforderlichen Praxisanteile werden sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unterrichts vermittelt. Außerschulische Praktika finden in unterschiedlichen Formen statt:
- ab Qualifikationsphase 1 ein zweistündiges Praktikum pro Woche außerhalb der Unterrichtszeit in Sportgruppen,
- ein Blockpraktikum in einer Freizeitsportart und
- eine Kompaktwoche.
Abiturprüfung
Die schriftliche Abiturprüfung wird in den beiden Leistungskursfächern Sport und Biologie abgelegt; als drittes schriftliches Abiturfach kann zwischen Deutsch, Englisch oder Religionslehre gewählt werden. Je nach Wahl sind unterschiedliche Fächer als viertes (mündliches) Abiturprüfungsfach festgelegt.
Prüfung zur Freizeitsportleiterin / zum Freizeitsportleiter
Der erste Prüfungsteil wird bereits im Rahmen der Abiturprüfung erbracht. Der zweite Prüfungsteil besteht aus einer Prüfung in den Fächern Didaktik/Methodik und ggf. Erziehungswissenschaften sowie einer Abschlusslehrprobe im Praktikum mit einem anschließenden Kolloquium.
Berufliches Gymnasium - Freizeitsportleiter/in
Bildungsgang, der berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt und zum Abitur führt
...oder: ABI mal ganz sportlich!
- Sie werden zum Ende des Schuljahres die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe besitzen – oder haben diese bereits und möchten das Abitur machen?
- Sie sind an Sport interessiert, vielleicht selber aktiv in einem Sportverein und haben Spaß daran, andere Menschen anzuleiten?
- Wir bieten Ihnen die Möglichkeit innerhalb einer dreijährigen vollzeitschulischen Ausbildung, beides miteinander zu verbinden.
Die Allgemeine Hochschulreife berechtigt Sie zu jedem Studium an allen Universitäten und Sporthochschulen der Bundesrepublik.
Für eine berufliche Tätigkeit als Freizeitsportleiter/in kommen – neben größeren Sportvereinen – vor allem drei Bereiche in Frage:
- der Sozialbereich,
- der Gesundheits- / Rehabilitationsbereich und
- der Urlaubs- und Freizeitbereich
Ziele
In diesem vollzeitschulischen Bildungsgang sind allgemeine und berufliche Bildung eng miteinander verzahnt. Schülerinnen und Schüler können nach 3 Jahren die Allgemeine Hochschulreife erwerben sowie die Prüfung zur Freizeitsportleiterin / zum Freizeitsportleiter ablegen.
Voraussetzung
Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (Qualifikationsvermerk).
Besonderheiten
- Schülerinnen und Schüler, die die volle Fachhochschulreife der zweijährigen Höheren Berufsfachschule am Berufskolleg erworben haben, können unter Beibehaltung des fachlichen Schwerpunkts unmittelbar in die Qualifikationsphase 1 des Abitur-Bildungsgangs aufgenommen werden. Sie müssen Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache (mindestens im Umfang des Unterrichts der Einführungsphase) nachweisen.
- Wer den Bildungsgang nach der Einführungsphase oder Qualifikationsphase 1 oder 2 verlässt, kann den schulischen Teil der Fachhochschulreife zuerkannt bekommen.
Abschluss
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur) und berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten
Anschlussmöglichkeiten
- Studium an allen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen
- Berufsausbildung
Bewerbung und Anmeldung
Anfragen und Bewerbungen können Sie jederzeit an das Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg richten; Sie werden dann noch vor der offiziellen Anmeldezeit im Februar zu einem Informationsgespräch eingeladen.
Über die Aufnahme kann endgültig erst nach Abschluss der Anmeldezeit entschieden werden.
Voraussetzungen für die Aufnahme
Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife –
mit dem Nachweis der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
Anmeldeunterlagen
- Anmeldeschein / unterschriebener Ausdruck der Onlineanmeldung
- Bewerbungsanschreiben
- Kopie des gültigen Personalausweises (Vorder-und Rückseite)
- Lebenslauf
- Passfoto
- Beglaubigte Kopie des letzten Zeugnisses (Die Vorlage des Zeugnisses des Sekundarabschlusses I -Fachoberschulreife- mit dem Nachweis der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe ist Voraussetzung zur Aufnahme in den Bildungsgang)
- Erweitertes Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate)
- Ein mit aktuellem Porto frankierter und an die eigene Adresse gerichteter DIN A4 – Umschlag
Alle Informationen zu unserem Bildungsgang finden Sie nochmals hier kompakt zum Download:
Kontaktmöglichkeiten
Nutzen Sie die allgemeinen Kontaktmöglichkeiten unserer Schule oder schreiben Sie eine E-Mail:

