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Inklusion als leitende Orientierung


KULTUR INKLUSIV – BEWEGTE BEGEGNUNGEN

Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und gemeinseines Lernen in einem interdisziplinären Musik-, Tanz- und Theaterprojekt angehender Heilerziehungpfleger/innen und Erzieher/innen - ein Beitrag zur Verankerung eines Gesamtkonzeptes kultureller Bildung in der Fachschulausbildung

 

Das  Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg hat sich im Schuljahr 2009/2010 am Wettbewerb MIXED UP beteiligt. Dazu ist ein umfangreicher Bericht über verschiedene Aktivitäten, besonders über das Vorhaben „Kultur Inklusiv – bewegte Begegnungen“ entstanden, mit dem wir einen Einblick in die unterschiedlichen Ansätze kultureller Bildung und in gelingende Kooperationen zwischen Kultur und Schule am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg vermitteln möchten. 



 

 

Im Vordergrund stehen dabei die Aktivitäten mit den Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik, angehenden Erzieherinnen und Erziehern,  Studierende der Fachschule für Heilerziehungspflege und angehenden Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspflegern.
Der Name „KULTUR INKLUSIV“ beinhaltet zwei Akzente:
 
  • INKLUSION ist das aktuelle Leitbild der Ausbildung angehender Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger sowie Zieldimension des „Leuchtturmprojektes Bewegte Begegnungen“, das wir besonders vorstellen wollen und dokumentiert haben.
  • INKLUSION bedeutet weiterhin die Einbeziehung kultureller Bildung in das Ausbildungssystem besonders der Fachschulen. Gleichzeitig wollen wir verdeutlichen, dass wir nicht nur in Einzelprojekten handeln und denken, sondern in den vielfältigen Bezügen schulischer Ausbildungsarbeit immer wieder auch die Möglichkeiten kultureller Bildung einbinden wollen.

 

Zu diesem Projekt ist ein Film entstanden. Die DVD kann im Schulbüro erworben werden (Kostenbeitrag an den Förderverein: 5 €). Anschauliche Ausschnitte des Films sehen Sie hier:


Lesen Sie zu diesem Projekt auch den Artikel der Publikation "AWO-Profil" vom Juni 2010 

Die Ausbildung der Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger orientiert sich am gesetzlichen Auftrag, wonach behinderte oder von Behinderung bedrohter Menschen Anspruch auf Unterstützung zur selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben. Nicht „Besonderung“, sondern Inklusion im Sinne selbstverständlicher Zugehörigkeit und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sind zentrale Leitbilder. 

Erzieherinnen und Erzieher sind in den unterschiedlichen sozialpädagogischen Handlungsfeldern zentrale Mittler kultureller Bildung und Erziehung. Daher haben wir besonders im Blick auf diese Berufsgruppe mit außerschulischen Kooperationspartnern ein Konzept entwickelt, wie kulturelle Bildung als ein profilbildendes Element in die Erzieherausbildung integriert werden kann. Grundgedanke dabei war, dass Erzieherinnen und Erzieher selbst sowohl ein reflektiertes Verständnis eigener kultureller Prägungen, Gestaltungsformen und Entwicklungen als auch ein fachliches Wissen und methodisches Können zur  Unterstützung von kulturellen Bildungsprozessen von Kindern und Jugendlichen entwickeln. 
Das in den Mittelpunkt gerückte Projekt „Kultur Inklusiv“ ist in einer Blockunterrichtswoche der Berufspraktikanten und Berufspraktikantinnen der Fachschule für Heilerziehungspflege und der Fachschule für Sozialpädagogik in der Woche vom 19. bis 23. April 2010 durchgeführt worden und wird im Schuljahr 2010/11 voraussichtlich im April 2011 wieder aufgenommen. Weitere Projekte und Konzepte sind keineswegs vollständig und abgeschlossen, einzelne Projekte sind im konzeptionellen Entwurf vorhanden und warten auf die künftige Realisierung. Durch unseren Bericht möchten wir sowohl einen vertieften Einblick in dieses besondere Vorhaben, als auch einen ersten Überblick über die Vielfalt der weiteren Initiativen im Bereich der kulturellen Bildung an unserem Berufskolleg vorstellen und  vor allem auch zur Vernetzung mit Kulturschaffenden, außerschulischen kulturellen Initiativen und Institutionen beitragen. Wir bedanken uns besonders für die vielfätigen Unterstützungen und Potentiale gerade der außerschulischen Kooperationspartner, ohne die vieles nicht möglich gewesen wäre und auch künftig realisiert werden kann. Die Kooperationspartnerinnen und –partner:

Hier finden Sie den Bericht über diesen Entwicklungsschwerpunkt.

 
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