Am 19.09.2023 fand nach einer längeren, Corona bedingten Zwangspause der Gesundheitstag des Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg der Stadt Dortmund statt. Wie auch in den Jahren zuvor wurde hierzu im Vorfeld intensiv die Werbetrommel gerührt, um Schülerinnen und Schüler, Studierenden, aber auch die Lehrerinnen und Lehrer über die verschiedenen Angebote der Vorsorge, Spende, Information oder Teilhabe zu informieren. Die Klasse eFH21p (angehende staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger) setzte sich in diesem Jahr zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Honczar, für das Thema „Blutspende“ ein, aber auch die DKMS (Deutsche Knochenmark-Stiftung) wurde nicht vergessen. Zwei Wochen zuvor wurde die Schulgemeinschaft bereits in den Pausen informiert, wurden Standpunkte diskutiert und schließlich alle eingeladen, am 19.09 die Stände der Blutspende und DKMS zu besuchen. Hierfür nutzten die Studierenden der eFH21p zuvor im Deutschunterricht erarbeitete Argumente, Argumentationsstrukturen sowie neu gewonnenen Fertigkeiten im Führen von Debatten. Die Hintergründe, die Änderung veralteter Richtlinien sowie die Ungerechtigkeit und Stigmatisierung früherer Regeln erarbeitete und diskutierte die Klasse eFH21p im Unterricht und trug diese Informationen am Gesundheitstag als Akteur in die Welt des GvRBK. Wussten Sie beispielsweise, dass homosexuelle Männer bis vor kurzem kein Blut spenden durften? Aber auch Argumente gegen das Spenden wurden besprochen und ernstgenommen. So wurden beispielsweise die verschiedenen religiösen Ansichten, persönliche Ängste oder Kontraindikationen erörtert und herausgearbeitet, dass jeder individuelle Voraussetzungen und Einstellungen hat, die es durch gezielte informative Aufklärung zu überzeugen galt.
Und es zeigte sich ein bestechender Erfolg der Werbung; 97 Spenderinnen und Spender ließen sich von dem extra angereisten Team aus DRK, Ärzten und Ehrenamtlichen beraten, untersuchen und spendeten schließlich ihr Blut. Das sind etwa 50 Liter!
Aber auch bei der Registrierung für die DKMS zeigte sich das große Interesse aller Beteiligten. So ließen sich 77 SchülerInnen und LehrerInnen als potentielle Spender registrieren, und wer weiß…vielleicht kann diese Aktion am Ende Leben retten?!
Als Dankeschön bekamen alle Beteiligten einen 6€-Cafeteria-Gutschein überreicht, welcher im Anschluss gegen Getränke, Brötchen und süßer Nervennahrung eingelöst werden durfte.
Wir drücken die Daumen, dass wir mit dem gespendeten Blut und den neuregistrierten Knochenmarkspenderinnen und -spender eine Vielzahl von Leben werden retten können und danken allen für ihre Teilnahme.
