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Einführung in die Traumapädagogik- ein neuer Baustein in der Ausbildung für Erzieher/-innen und Heilerziehungpfleger/-innen

Am 19. Januar 2018 erhielten die ersten Studierenden des Gisbert-von-Rom-berg-Berufskollegs ein Zertifikat für die Teilnahme an der Veranstaltung „Einfüh-rung in die Traumapädagogik“.

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Frau Wellershoff-Leinen, Kollegin und Fachberaterin für Traumapädagogik, hat seit diesem Schuljahr den Ansatz der Traumapädagogik als festen Bestandteil in die Fachschulen für Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege aufgenommen. Das Angebot, Konzepte und Methoden traumabezogener Pädagogik kennenzulernen, richtet sich derzeit an die Studierenden im Anerkennungsjahr. Ziel ist es, dieses Wissen durch die angehenden Erzieher/-innen und Heilerziehungspfleger/-innen in die pädagogischen Arbeitsfelder zu tragen, dort zu erproben und umzusetzen. 

Auch in den Aufbaubildungsgang „Fachkraft für die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd“ konnte das Modul „Traumapädagogik“ kürzlich erfolgreich eingebunden werden; dadurch, dass es sich an die Zielgruppe ausgebildeter pädagogischer Fachkräfte richtet, können die erworbenen Kompetenzen unmittelbar in der Praxis Anwendung finden.

Zukünftig wäre es denkbar, auch traumapädagogische Beratung als Angebot bildungsgangübergreifend für Schüler/-innen und Studierende anzubieten und in das Beratungskonzept unserer Schule aufzunehmen.

„Es ist und war in der Geschichte der Menschheit unumstritten, dass körperliche Verletzungen oft zu bleibenden Schäden führen. Die Frage nach den bleibenden Folgen seelischer Verletzungen, z.B. bedingt durch körperliche und sexuelle Gewalt, Vernachlässigung und Hunger u.a. stellen sich moderne Gesellschaften erst seit kurzer Zeit. Bald wurde jedoch deutlich, dass herkömmliche und bewährte Methoden sich häufig als zu wenig wirksam erwiesen – diese Erfahrungen setzten ein breites Forschungsinteresse im medizinisch-therapeutischen und später auch im pädagogischen Rahmen in Gang. Kinder und Jugendliche, erst recht mit seelischen, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen, wurden in dieser Diskussion zumeist übersehen: Zu sicher war sich auch die wissenschaftliche Gesellschaft, dass sich vergangene Ereignisse gleichsam "auswachsen". (...) Eine Haltung, ein Vorgehen welches, wie wir heute wissen, schwere seelische Folgen für die Betroffenen hatte und bis heute hat. Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchen nach traumatisierenden Ereignissen und Lebenserfahrungen häufig Begleitung im Alltag: Ein Wissen und eine Haltung, das vielen Pädagogen/-innen und Therapeuten/-innen derzeit häufig noch fehlt.“ 

(Fachverband für Traumapädagogik, www.traumapaedagogik.de; 12.02.2018)

Gerade aus diesem Grund freuen wir uns darüber, mit diesem Unterrichtsangebot einen wichtigen Baustein in der Aus- und Weiterbildung von Erzieher/-innen und Heilerziehungspfleger/-innen anbieten zu können. 

 

Start des vierten Aufbaubildungsgangs „Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd“ im Februar 2019 am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg. Ein Erfolgsmodell geht in die nächste Runde!

Es ist wieder soweit. Ab sofort sind Anmeldungen zum Aufbaubildungsgang  „Fachkraft für Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd“ möglich. Zum fünften Mal startet im Februar 2019 ein neuer Lehrgang in Dortmund am Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg. 

Was als Kooperationsprojekt zwischen dem Gisbert von Romberg Berufskolleg und dem Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten in Warendorf („DKThR“) begann und  im Oktober 2009 mit dem ersten Aufbaubildungsgang zur heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd („ABG-H“)  in Dortmund startete, kann inzwischen als Erfolgsmodell angesehen werden.

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Schönheit kennt keine Behinderung?

Müssen Behinderte auch schön aussehen? Machen die sich überhaupt was aus Schminke und Kleidung?
Studierende der Fachschule des Sozialwesens, Fachrichtung Heilerziehungspflege setzten sich mit dem spannenden Thema Schönheit und Behinderung in einer Projektwoche auseinander. In Gesprächsrunden und bei gemeinsamen Friseurterminen schufen die Studierenden Raum für ein Thema, das junge behinderte Menschen bewegt und nur selten Raum findet.

Hier erfahren Sie mehr:

 

Vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten in der Seminarwoche für PraktikantInnen im Anerkennungjahr der Fachschulen Heilerziehungspflege bzw. Sozialpädagogik

In der Woche vom 11. bis 15.04.2016 führten die Fachschulen für Heilerziehungspflege bzw. Sozialpädagogik die dritte Studienwoche ihrer BerufspraktikantInnen durch. 

Aus dem interessanten und vielfältigen Seminarangebot, wie z.B.  vorurteils-bewusste Bildung und Erziehung, Psychomotorik, Yoga und Achtsamkeit für Kinder,  Flucht und Asyl, Tod und Trauer, PART-Training etc., wählen die Studierenden nach eigenen bzw. beruflichen Interessen ihre Inhalte für den Unterricht aus.  Vielfalt  liegt nicht nur in der Themenauswahl, sondern auch in der Unterstützung durch externe ExpertInnen bzw. interessante Lernorte  wie die folgenden Beispiele eindrucksvoll zeigen.

Selbsterfahrung auf dem Pferd

Im Rahmen der vergangenen Studienwoche der BerufspraktikantInnen hatten erstmalig Studierende des Gisbert-von-Romberg-Berufskollegs die Gelegenheit das „Heilpädagogische Reiten und Voltigieren“ selbst zu erfahren. Inke Grauenhorst (reittherapie.ruhr), Voltigier- und Reitpädagogin (DKThR), empfing sehr herzlich 12 angehende Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen im Reitverein Dortmund-Kirchlinde und gestaltete ein abwechslungsreiches Programm aus Voltigier- und Reiteinheiten sowie eine anschließende Hospitation an einer heilpädagogischen Reitgruppe. Begleitet und ins Leben gerufen hat dieses Angebot Tessa Schleifenbaum, Lehrerin für Sozial- und Sonderpädagogik sowie Trainerin im Basissport Reiten (FN). Einige der Teilnehmerinnen saßen zum ersten Mal auf einem Pferd und die strahlenden Gesichter sprachen für sich!

BP Gruppenfoto Reiten

Zusätzliche Highlights des Angebots „Kunst-Musik-Bewegung“ waren Hospitationen in der Kunst- und Musiktherapie.

 

 

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