Wenn man am GVRBK Abitur in Kombination mit der Erzieher:innenausbildung macht, steht man im letzten Jahr der Ausbildung nicht nur vor den Abiturprüfungen, sondern auch vor der Frage, wo man sein anschließendes Berufspraktikum absolvieren möchte: Kita? OGS? Wohngruppe?
Um sich einen Eindruck zu verschaffen, welche Möglichkeiten die Arbeit bei dem Träger SOS-Kinderdorf e. V. bietet, besuchten wir, die D23a, Ende Januar das Dortmunder SOS-Kinderdorf.
Das SOS-Kinderdorf in Dortmund ist eine Einrichtung des SOS-Kinderdorf e. V., die Kinder, Jugendliche und Familien im Stadtgebiet Dortmund unterstützt. Es verbindet stationäre Hilfen zur Erziehung, Kindertagesbetreuung und offene Familienangebote an einem Standort im Kaiserviertel und bald auch in einer neuen Kita in Huckarde.
Wir wurden herzlich empfangen und erfuhren, wie professionell die Arbeit der SOS-Kinderdörfer aufgestellt ist und wie sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. So ist die traditionelle „SOS-Kinderdorf-Mutter“ mittlerweile eher die Ausnahme im stationären Angebot dieses Trägers. Nichtsdestotrotz lernten wir eine Fachkraft kennen, die in dieser besonderen, familienähnlichen, langfristigen Wohnform lebt und arbeitet, und konnten ihr genauso wie der Bereichsleiterin Hilfen zur Erziehung und zwei Wohngruppenleitungen zahlreiche Fragen stellen und uns so ein Bild von der Arbeit in diesem Arbeitsfeld machen.
Eine Führung durch die Räumlichkeiten rundete den Eindruck ab und ermöglichte uns einen konkreten Einblick in eine mögliche eigene berufliche Zukunft in diesem Arbeitsfeld.
In Erinnerung bleibt ein eindrucksvoller Tagesausflug, der die Praxiserfahrungen, die wir alle bisher in Kindertagesstätten und in Offenen Ganztagsschulen gesammelt haben, um das Arbeitsfeld Hilfen zur Erziehung ergänzt. Ebenso konnten die theoretischen Kenntnisse aus dem Leistungskurs Erziehungswissenschaften mit realen Eindrücken bebildert werden.
Vielen Dank an das Team des SOS-Kinderdorfes für den herzlichen Empfang und den erfahrungsreichen Tag!
