Fachschule Sozialpädagogik ESP

Studierende entscheiden sich für ein besonderes Profil

An der Fachschule des Sozialwesens, Fachrichtung Sozialpädagogik,  können die Studierenden zusätzlich und eingebunden in die reguläre Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher ein eigenes persönliches Profil entwickeln, besonders durch die Wahlfächer der Stundentafel.

Schon zu Beginn der Ausbildung entscheiden sie sich für die Klasse / Lerngruppe, die u.a. 
  •  im Wahlfach 1 eine zusätzliche bewegungspädagogische Qualifizierung ermöglicht

oder

  • im Wahlfach 1 und durch besondere Projekte die Schwerpunkte im Bereich der kulturellen Bildung  ermöglicht.

In der praxisintegrierten Erzieher/innenausbildung ist die Wahl zwischen dem Wahlfach Naturwissenschaftliche Bildung und dem Wahlfach Sprachliche Bildung möglich. 

Einen kurzen Bericht über Projekte innerhalb des Schwerpunktes der kulturellen Bildung in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund finden Sie hier. Dieses Vorhaben ist eingebunden in das "Kommunale Gesamtkonzept Kulturelle Bildung" der Stadt Dortmund. im Rahmen eines interviews mit Martina Bracke vom Kulturbüro der Stadt Dortmund werden die positiven Erfahrungen dargestellt. 
Martina Bracke in diesem Interview:
"Es musste gemeinsam mit dem Berufskolleg eine neue Struktur innerhalb des bestehenden Curriculums entwickelt werden, die zusätzlich qualifiziert und auf die praktische Arbeit vorbereitet. Neben Workshops und Theorieblöcken – mit Klausur! - entwickeln die angehenden Erzieher und Erzieherinnen eigene kulturelle Projekte und besuchen Dortmunder Kulturinstitutionen. Am Ende steht ein Zertifikat, das wir im Juli 2010 zum ersten Mal in einer Feierstunde übergeben konnten - unter Teilnahme des potentiellen Arbeitgebers FABIDO, um die Wichtigkeit dieser Arbeit auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt zu unterstreichen."
Das gesamte Interview finden Sie auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung über diesen Link.
Im Blick auf das Praxisfeld der Sozialpädagogik ist der Einsatzbereich "Tageseinrichtung für Kinder" im ersten Ausbildungsjahr für alle Studierenden verbindlich.
Im 2. Ausbildungsjahr besteht die Möglichkeit zur Differenzierung und eigenen Schwerpunktsetzung. Besondere Kurse im Unterrichtsfach ""Sozialpädagogische Theorie und Praxis" und auch die spezifischen Praktikumsorte  ermöglichen im Rahmen der "Breitbandausbildung" als Erzieherin eine exemplarische Einführung  in die Arbeitsfelder:

  • Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen
  • Bildungsaufgaben im Übergang vom Primar- zum Elementarbereich in Tageseinrichtungen für Kinder 
  • Offene Ganztagsgrundschule
  • Hilfen zur Erziehung (Heimerziehung)

Ebenso ermöglichen die Unterrichtsangebote im Differenzierungsbereich der Fachschulen in kleinen Gruppen, die besonderen Interessen und Neigungen der Studierenden zu berücksichtigen.

Welche Intention verfolgen wir mit diesem Angebotsspektrum?
Wir gehen davon aus, dass künftig nicht allgemein "die Erzieherin" / "der Erzieher" gesucht wird, sondern die passende Frau bzw. der passende Mann für spezifische Bedarfe. Im Rahmen von Bewerbungs- und Vorstellungsgesprächen sind dann besondere Qualifikationen und Schwerpunkte, die auch schon in der Ausbildung angebahnt sind, gefragt.